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Beweise für Gott: 7. Der Urknall, das Weltall und die Bibel Teil 2

1 thought on “Beweise für Gott: 7. Der Urknall, das Weltall und die Bibel Teil 2”

  1. Hallo Leute, hallo Ragnar!
    Wieder ein guter Artikel. Ich bin ebenfalls der Auffassung, dass die Darstellung Gottes in Kapitel 2 der Genesis als nicht passend zur ersten Darstellung der Schöpfung in Kapitel 1, nicht sein kann. Sie ist eindeutig nicht nur passend, sondern ergänzt das Kapitel 1, der zunächst 6 Tage Schöpfung. Der 7. Ruhetag beginnt zunächst als Anschluß an die 6 Tage Schöpfung im 2. Kapitel der Genesis (hier: in bzw. mit der Torah Sätze 1 bis 3). In Satz 4 geht dann Gott nochmals mit einem Satz als Erweiterung auf den Eingangssatz in Kapitel 1 Satz 1 (hier: Im Anfang hatte Gott den Himmel (Kosmos) und die Erde geschaffen) ein, in dem er dem Menschen noch kurz den Zeitfaktor für die Worte: hatte geschaffen, mit “dies ist die Ent-
    stehung des Himmels (Kosmos) und der Erde, da diese geschaffen wurden a m T a g, da
    HaSchem, Gott, fertigte Himmel (Kosmos) und Erde. Das ist eine etwas andere Darstellung wie zu den 6 Schöpfungstagen, mit jeweils: Es wurde Abend und es wurde Morgen.
    Außerdem
    könnte der Ruhetag mit “und ruhte am siebenten Tage von all seinen Werken”, auch ein weiterer Hinweis auf einen längeren Zeitabschnitt sein wie, ” es wurde Abend und es wurde Morgen. Zumindest laut Kapitel 1, Satz 1, durch den Hinweis “hatte geschaffen” ist ein Hinweis auf eine vollendete Vergangenheit, also ein längerer Zeitraum als 24 Stunden.

    Weiterhin geht Gott in der Darstellung in Kapitel 2 ins Detail, insbesondere mit der Erschaffung von Adam, danach von Eva aus Staub vom Erdboden bzw. aus der Rippe von Adam.

    Also, das ist keine andere Schöpfungsdarstellung, sondern eine Detailerweiterung.

    Etwas anderer Meinung entgegen Ragnar bin ich hinsichtlich der Hinweise auf eine Entdeckung des Garten Edens, dass es hier keinerlei Beweise bzw. Belege gäbe. Zwischenzeitlich hat sich auch hier Einiges getan, zumindest von nunmehr Hypothesen, die durchaus zutreffen könnten.

    Vergessen werden darf nicht, dass das Paradies wohl vor der Sintflut bestanden hat und diese Sintflut wahrscheinlich viele Hinweise vernichtet hat. Es gibt die Eden-Hypothese nach David Rohl. Er lokalisiert den Garten Eden in das Gebiet von Täbris in die Ebene westlich der Stadt. Auch meint er die vier Flüsse dort zuordnen zu können. Wolfgang Zwickel verweist auf versunkene Inseln in der Strasse von Hormus bzw. auf eine Landschaft am Rande von Südmesopotamien., weil dort der Begriff “Garten Eden” wohl seit Alters her bekannt sei.

    Also, hier ist eine Menge Bewegung drin und den Garten Eden wird es tatsächlich gegeben haben, davon bin ich überzeugt. Ich hoffe, dass sich diese Hinweise noch verstärken werden.

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