Beweise für Gott: 1. Ist Gott tot? Ein ehemaliger Atheist sucht nach Gottesbeweisen in der Wissenschaft

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Beweise für Gott: 2. Naturwissenschaft – Die Entstehung des Weltalls

Gott ist tot
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?
Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unsern Messern verblutet – wer wischt dies Blut von uns ab? 
Mit welchem Wasser könnten wir uns reinigen? 
Welche Sühnefeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen?
Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns?
Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen? 

Es gab nie eine größere Tat – und wer nun immer nach uns geboren wird, gehört um dieser Tat willen in eine höhere Geschichte, als alle Geschichte bisher war!“
Hier schwieg der tolle Mensch und sah wieder seine Zuhörer an: auch sie schwiegen und blickten befremdet auf ihn. Endlich warf er seine Laterne auf den Boden, dass sie in Stücke sprang und erlosch. „Ich komme zu früh“, sagte er dann, „ich bin noch nicht an der Zeit.

Dies ungeheure Ereignis ist noch unterwegs und wandert – es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen…“

Dies waren die Worte des berühmten Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche Ende des 19. Jahrhunderts in seinem Stück „Der Tolle Mensch“. Wenn schon nicht Freud und Feuerbach, dann haben spätestens die modernen Naturwissenschaften, die Fortschritte in der Physik, Astronomie und Biologie Gott endlich und für immer begraben. Hatte Nietzsche also nun doch Recht damit gehabt, dass Gott tot ist? Heut zu Tage hört man es oft, dass in unserem wissenschaftlichen Zeitalter, die Idee, dass es einen Gott gebe, welcher das Universum geschaffen hat, sich Menschen offenbart, und auch Gebete erhört besten Falles uninteressant und schlimmsten Falles eine Wahnvorstellung ist. So schrieb der prominente Atheist Richard Dawkins in seinem Bestseller Buch „Der Gottes Wahn“.

Man sagt, dass nur kleine Kinder oder diejenigen, die wenig Verstand haben, an den lieben Gott glauben, aber nicht gebildete Menschen. Die Frage ist natürlich, ob dem auch sei. Ist der Glaube an Gott nur etwas für primitive oder dumme Menschen, wenn nicht sogar verrückte Menschen? Und alles das was diese brauchen, ist ein bisschen Bildung in der Naturwissenschaft um sie von dieser Wahnvorstellung zuheilen?

Viele Menschen denken so, und so habe auch ich lange Zeit gegen die Existenz eines Gottes argumentiert. Dennoch, in meinem vierten und letzten Jahr im Ingenieursstudium an einer Uni hier in Kanada, habe ich genau diese Fragen einem Ingenieur gestellt. Denn dieser hielt es für möglich, dass er zu gleich Ingenieur und Christ sein konnte. Um eine lange Geschichte kurz zu halten, dieses Gespräch war der Auslöser, der mich seitdem auf die Suche schickte, die Wahrheit über die Existenz Gottes herauszufinden. Und genau auf diese Suche möchte ich euch auch einladen.

Was ist eine Weltanschauung?

Zum Anfang denke ich, dass es hilfreich ist jegliche Begriffe zu definieren: was meinen wir mit den Begriffen Gott, Naturwissenschaft, Beweise, Wahrheit, Theismus, Atheismus, usw. In diesem und in anschließenden Videos, werde ich so gut wie möglich versuchen diese Begriffe zu definieren, um sicherzustellen, dass wenn ich ein bestimmtes Wort benutzte, damit ihr auch das versteht was ich meine. Wörter wie Religiosität und Religion, werde ich so weit wie möglich vermeiden, denn meiner Meinung nach sind diese heutzutage nicht sehr hilfreich. Über die Jahre haben diese Wörter verschiedene Bedeutungen angenommen, die zum Teil gewollt oder auch ungewollt waren. Aber in jedem Fall ist sehr wenig von der wahren Bedeutung übriggeblieben. Stattdessen werden wir uns mit dem Begriff Weltanschauungen anfreunden.
Der Duden definiert diesen Begriff folgenderweise: Eine Weltanschauung ist „die Gesamtheit von Anschauungen, die die Welt und die Stellung des Menschen in der Welt betreffen.“ Oder einfacher gesagt: Unsere Weltanschauung beschreibt, wie wir die Welt sehen und wie wir uns dementsprechend verhalten. Was wahr und was falsch ist, was gut und was böse ist, oder ob es diese Kategorien überhaupt gibt. Wo der Mensch her kommt und was er ist. Bestehen wir nur aus Atomen, die sich über Millionen von Jahren zufällig so zusammengesetzt haben, oder hat die Hand eines intelligenten Wesens etwas damit zu tun gehabt? Warum gibt es Naturgesetze, und warum sind sie Gesetze, und nicht etwa veränderlich im Laufe der Zeit? Jeder Mensch hat eine Weltanschauung. Diese bestimmt, was jener Mensch glaubt und somit auch wie er sich verhält. Natürlich gibt es auch Menschen die sagen, dass sie etwas Bestimmtes glauben, aber wenn es darauf ankommt, verhalten sie sich nicht dementsprechend. Darauf werden wir später eingehen.

Natürlich kann man jetzt leicht sagen, dass es so viele Weltanschauungen gibt, wie es Menschen gibt. In einem bestimmten Sinn ist das auch richtig, aber trotzdem kann man jede dieser in eine von vier Kategorien einordnen.

  1. Der Theismus (ein persönlicher Gott der wirkt, wie zum Beispiel im Christentum)
  2. Der Deismus (ein unpersönlicher Gott, der alles erschaffen hat, aber sich von der Welt fernhält)
  3. Der Pantheismus (Gott ist in allem und alles ist Gott)
  4. Der Atheismus (es gibt keinen Gott)

Von vornherein müssen wir uns im Klaren sein, dass eine Weltanschauung nicht eine Entscheidung ist die man nur einmal im Leben trifft. Je nachdem wie die Beweislage steht, kann es schon vorkommen, dass man seine Meinung ändert. Zum Beispiel war ich für die ersten 21 Jahre meines Lebens ein überzeugter Atheist. Dennoch habe ich dann, an Hand der Indizien, meine Meinung geändert und den Theismus angenommen. Natürlich gibt es bei mir auch heute noch viele Themen wo ich sagen muss, dass ich die Antwort darauf nicht weiß. Aber im Großen und Ganzen macht die Welt, und alles was sie beinhaltet, am meisten Sinn, wenn ich durch die theistische Brille schaue – durch meinen Glauben, dass es einen persönlichen Gott gibt. Jede Weltanschauung beinhaltet Antworten zu vier fundamentalen Fragen:

  1. Woher komme ich? Anfang
  2. Warum bin ich hier? Zweck
  3. Wohin gehe ich? Ende
  4. Wie entscheide ich was gut oder böse ist? Ethik

Die Antworten zu diesen Fragen müssen einheitlich (d.h. ohne sich zu widersprechen) und angemessen sein (d.h. sie entsprechen dem was wir wirklich um uns herum im Leben sehen).
Wie versprochen, lasst uns nun erstmal die wichtigen Begriffe an Hand einiger Beispiele definieren:

Was bedeutet einheitlich?

Nehmen wir als Beispiel an, dass ich behaupte, dass es – objektiv gesehen – Gut und Böse nicht gibt. Es kommt also immer auf die Person darauf an, und wo und wie diese aufgewachsen ist. Es ist also nur Meinungssache und damit eine subjektive Wahrnehmung.
Zur gleichen Zeit behaupte ich aber, dass deutsche Werte (oder zu mindestens westliche Werte) besser sind, als die des Islamischen Staates. Die Pflege von hilflosen Menschen ist etwas Gutes, und die Ausnutzung, Vernichtung und Hinrichtung hilfloser Menschen ist böse. Nur eine der beiden Äußerungen kann wahr sein. Entweder ist, was der IS macht wirklich Böse und daher gibt es einen objektiven Standard, bei dem wir Gutes vom Bösen unterscheiden, oder wir können den IS nicht verurteilen, denn im Endeffekt ist es ja nur meine Meinung. Beide Gedanken zu akzeptieren wäre also nicht einheitliches Denken. Einheitlich bedeutet also, dass mehrere Gedanken zusammenpassen und nicht widersprüchlich sind – sie bilden also eine sinnvolle Einheit.

Was bedeutet angemessen?

Zweitens schauen wir uns noch ein Beispiel an, um den Begriff „angemessen“ zu definieren. Stellen wir uns vor, dass ein Mord geschah. Das aufgefundene Opfer war grün und blau geschlagen. Auf der Straße vor dem Haus fand die Polizei eine Pistole und ein paar hundert Meter weiter wurde ein Stemmeisen gefunden. Mit beide Gegenständen kann man einen Mord verüben, aber nur einer von den zwei erklärt die Verletzungen des Opfers. Und da keine Schusswunde am Opfer gefunden wurde, ist es angemessen anzunehmen, dass das Stemmeisen die Tatwaffe gewesen war. Angemessen bedeutet also, das etwas den Verhältnissen entsprechend ist.
Nun habe ich mir diese zwei Testkriterien nicht ausgedacht, sondern diese werden in jedem Gerichtssaal und Polizeiamt verwendet. Jeder Beweis wird auf Einheitlichkeit mit anderen Beweisen und auf Angemessenheit zur fraglichen Situation getestet. Aber du fragst dich vielleicht, warum es denn wichtig ist, die vier Fragen für dich zu beantworten: Woher komme ich? Anfang, Wohin gehe ich? Ende, Warum bin ich hier? Zweck und Wie entscheide ich was gut und böse ist? Ethik.

Warum ist das alles so wichtig?

Lasst uns noch ein weiteres Gedankenspiel machen: Nehmen wir an, dass wir uns auf einem Sportfeld befinden. Alles was du weißt ist, dass du teilnehmen sollst.  Du weißt weder wann das Spiel angefangen hat, noch wann es vorbei ist. Du kennst das Ziel des Spieles nicht, und die Regeln des Spieles kennst du auch nicht. Wenn du die anderen Mitspieler fragst, ob sie Antworten auf diese vier Fragen haben, gibt dir jeder Spieler eine andere Antwort. Danach gehst du zum Trainer und fragst ihn. Aber der feuert dich lediglich an und fordert dich auf einfach weiter zu spielen. Also was machst du jetzt? Du suchst den Schiedsrichter. Aber dann findest du heraus, dass einigen Spielern seine Entscheidungen nicht gefallen hatten und ihn rausgeschmissen haben. Es herrscht absolutes Chaos!
Nur wenn wir diese vier Fragen (über den Anfang, dem Ende, dem Zweck und die Regeln) beantworten können, können wir bedeutungsvoll am Spiel teilnehmen. Wenn wir die Antworten nicht kennen, dann können wir bestenfalls im Spiel herumirren, und darauf hoffen, dass uns niemand fragt, was das hier alles zu bedeuten hat. Und genau so geht es vielen im Leben auch. Aber das Leben ist kein Spiel. Man kann nicht einfach noch einmal anfangen oder zurück gehen. Man bekommt keine zweite Chance. Jede Aktion zählt.
Ist es also nicht wert, sich mindestens einmal im Leben mit diesen vier Fragen zu befassen? Die Frage nach dem Anfang, dem Ende, dem Zweck, und den Regeln – die Ethik. Der Zweck dieser Videoserie ist genau dies zumachen. Wir schauen uns verschiedene Hinweise und Indizien an, um selbst in der Lage zu sein, entscheiden zu können welche der vielen Weltanschauungen die Indizien einheitlich und angemessen erklärt.

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8 Gedanken zu „Beweise für Gott: 1. Ist Gott tot? Ein ehemaliger Atheist sucht nach Gottesbeweisen in der Wissenschaft

  1. Lukas

    Hallo,

    Gott war schon immer da. Um das zu verstehen muss man das im Kopf simulieren können. Gott ist gutmütig und seine Intelligenz wird die Vorstellungskraft vieler übersteigen. Gott ist gutmütig. Gott muss nicht Schlafen und nichts essen. Wir werden auch irgendwann mal so wie Gott sein oder so ähnlich. Wir werden für immer da sein. Ich rate den Leuten keine Kinder zu erzeugen. Man kann sie nicht fragen ob sie existieren wollen bevor sie da sind man bringt außerdem Wesen in Gefahr. Gott würde so etwas nie tun. Warum Gott Wesen erschaffen hat weiß ich nicht. Vielleicht ist das nicht freiwillig passiert. Aber ich weiß nicht welches Klima geherrscht hat als Gott alleine war. Aber wenn alles irgendwann funktioniert oder besser gesagt wenn der Himmel funktioniert dann wird es nicht mehr so einfach sein schlechtes zu tun. Die Welt in der wir leben besteht aus Gott oder einem Wesen das Gott erschaffen hat. Es muss aus einem Wesen bestehen weil es nur Wesen gibt. Was soll es anderes sonst noch geben. Gott liebt niemanden weil er nicht beeinflussbar ist.
    Wir leben in einer Erschaffenen Welt die wahrscheinlich aus Gott besteht. Wir werden auch irgendwann nicht mehr sehen sondern etwas sein. So wie eine Kugel oder ein Würfel. Etwas „sein“ ist mehr als sehen weil man über jede einzelne Struktur Bescheid weiß und man versteht jede Einzelheit.
    Wenn wir irgendwann funktionieren dann werden werden wir alles wissen und verstehen. Die Unwissenheit und so weiter ist das unglaubliche und nicht das alles wissen.
    Die Wissenschaftler sagen das das Universum irgendwann zu Ende geht. Ob das gut ist weiß ich nicht. Wir leben in einer mehr oder weniger Stabile Welt.

    Achso! Noch was! Gott wird niemanden verurteilen. Wie gesagt muss der Himmel irgendwann funktionieren und dann wird alles schlechte verschwinden. Sogar die Langeweile wird verschwinden.

    Bleibt gesund.

    Mit freundlichen Grüßen

    Lukas

    PS: Es muss einen Gott geben, weil wir da sind!

    1. ragnar Beitragsautor

      Danke für deinen Kommentar Lukas. Ich stimme dir zu, dass Gott gutmütig ist und seine Intelligenz unserer bei weitem übersteigt. Wenn jemand behauptet Gott voll verstehen zu können, dann wäre diese Person Gott. Aber davon muss sich erst einmal einer überzeugen müssen.

      Ich möchte gerne wissen woher du diese Informationen, über was du Gott nennst, entnommen hast? Warum denkst du, dass Gott gutmütig ist, oder das wir für immer da sein werden? Oder die Idee vom Himmel?

      Du sagts aber auch einiges was unlogisch ist. Zum Beipiel wie kann Gott gutmütig sein und nicht böses verurteilen. Entweder ist er gutmütig und verurteilt böses oder er ist nicht gutmütig und verurteilt niemand. Beides geht nicht. Wie das Sprichtwort besagt, du kannst nicht gleichtzeitig auf zwei Hochzeiten tanzen…
      Ich weiss auch nicht wie Gott von einem andereWesen geschaffen sein soll. Bei definition ist dann das geschaffene Wesen nicht Gott und der Schöpfer ist Gott. Du verwirrst mich….

  2. STOECKEN

    Ich denke, dass folgende Geschichte auch als Gottesbeweis Anerkennung finden könnte , denn das zufällge Zusammentreffen dieser Momente wäre rein mathematisch gesehen höchst unwahrscheinlich!

    Meine Mutter verstarb am 23.des Monats …… Am 31. des gleichen Monats wurde sie beerdigt.

    sie war auch gläubig und wählte für Ihre Beerdigung den Bibelspruch nachzulesen in der Bibel unter Markus Kapitel 13 Vers 31.

    Mein damaliger Bekannter, mit dem sie sich gut verstand , hieß mit Vornamen Markus.

    So weit so gut.

    Nach Ihrem Tod, während der Wohnungsauflösung, war ich in Ihrem Keller damit beschäftigt, Sachen auszuräumen bzw. zu entsorgen..

    Ich benutzte auch den Kellergang, der zur Waschküche bzw. Trockenraum führt, um die zu entsorgenden Sachen durch die dort sich befindende Hintertür nach außen zu befördern.

    Beim Gehen entlang des Kellerganges kam ich auch an den Wasserverbrauchszählern sprich Wasseruhren der einzelnen Wohnungen vorbei. Ich betrachtete mehr zufällig den Wasserzählerstand der Wohnung meiner

    verstorbenen bzw. bereits beerdigten Mutter.

    Die Zahl, die ich dort sah, versetzte mich in Erstaunen, denn ich sah nicht irgendeine beliebige Ziffernfolge. die keinen Sinn ergeben hätte, sondern ich sah ohne Übertreibung, eine Zahl die mit den Ziffern 1331……,…

    begann, also mit genau den Ziffern Ihres Bibelverses in Markus 13.31.

    Zu meinem weiteren Erstaunen sah ich am 31…. , Ihren Beerdigungstag, an der vorderen Wand der Kirche, in der ihre Trauerrede gehalten wurde, nochmals denselben Bibelvers, den Sie sich zu Lebzeiten ausgesucht hatte,

    nämlich Markus Kapitel 13 Vers 31.

    Ihr Geburtstag ist übrigens der 13. des Monats …..

    Was noch seltsamer war die Beobachtung später während der Beerdigung an Ihrem Grab.

    Dort sah ich, als ich mich etwas oberhalb des Grabes hinstellte, und zwar genau in der Mitte des Weges, der an der Grabstelle meiner beerdigten Mutter nach unten zum Eingangstor des Friedhofs führt, um eventuelle

    Mitleidsbekundungen der Trauergäste entgegenzunehmen, links und rechts einmal meinen Vornamen rechts und links den Vornamen meiner Mutter stehen.

    Bei diesen Gräbern handelt es sich um andere Verstorbene, die aber Zufall oder göttlicher Hinweis, die nur den gleichen Vornamen den meiner Mutter und den meinigen haben.

    Ich gehe von keinem Zufall aus und sehe darin einen Gottesbeweis.

    Noch eine Anmerkung zu der Wasserverbrauchszählerstandanzeige.

    Es waren die ersten vier Stellen richtig nämlich 1331 also die hohen Stellen, die einen sehr langen Zeitraum benötigen, ich schätze von Wochen oder Monaten, um sich weiter zu bewegen.

    Hätte ich die ersten vier Stellen vor dem Komma also die Einer, Zehner, Hunderter oder Tausender- Stellen die Ziffern 1331 beobachtet, so wäre ich eher von einem Zufallsprodukt ausgegangen als von einem Gottesbeweis!

    1. ragnar Beitragsautor

      Hi Hauke,
      dann fuer deinen Kommentar. Ich finde es sehr interessant wie Gott durch uns und in uns arbeitet. Die Bibel stellt diese zwei Ideen von Gottes souveraenitaet und unserer freien Handlung unter Spannung, so wie eine Feder die zwei Objecte in Spannung haelt. Es ist sehr interessant zu hoeren wie Gott in beiden Bereichen einwirken kann, ohne uns zu seinem Willen zu zwingen. Persoenlich kann ich nicht erklaeren wie das von Statten geht. Aber ich weiss auch nicht was Energy ist oder Gravitation, dennoch bin ich mir sicher, dass es beide gibt und es funktioniert. Ich stelle mir diese Sache folgendermassen vor (und hier hat mir C.S. Lewis sehr geholfen). Nehmen wir an, dass ich in einer 2D Welt lebe und in einem Kreis laufe. Wenn eine Kreatur kommt welche in einer 3D Welt lebt und diese mich sieht, kann diese sehen wie ich in Wirklichkeit auf einer Kugel laufe anstatt einem Kreis. Da ich aber nur 2D sehen kann, wird mir nie klar werden, dass mein Kreis in Wirklichkeit eine Linie auf einer Kugel ist.

      Schlussenlich moechte ich sagen, dass man innerhalb und ausserhalb der Wissenschaft genug Beweise finden kann, um an Gott glauben zu koennen. Ravi Zacharias sagte folgendes: Gott hat genuegend Beweise in der Welt hinterlassen, dass Glaube an ihn eine sehr Sinnvolle Schlussfogerung ist. Er hat aber nicht genug Beweise hinterlassen, sodass wir ganz allein durch den Verstand an ihn glauben werden (Verstand im Sinne, dass man nur die Wissenschaftlichen Beweise kennen muss und dann hat meine keine andere Chance als an ihn zu glauben).

    2. kaan

      das leben, besteht nur aus zufällen. einen zufall beobachten zu können, ist bei 8 milliarden menschen, sehr einfach. viele sind so egoistisch, dass sie diese als massgeschneidert empfinden. aber das passiert täglich. wir menschen sind nichts besonderes, nur beobachter. das leben an sich, ist auch zufall.

      1. ragnar Beitragsautor

        Hi Kaan,
        danke fuer deinen Kommentar. Natuerlich ist es dir ueberlassen zu denken, dass das Leben nur aus Zufaellen besteht. Mit dieser Auffassung verlierts du aber jegliche Art von Werten, Rechten Moralitaet usw. Wenn denn nun alles nur Zufall ist, wie kannst du dann einen Menschen vorwerfen egoistisch zu sein? Deiner Theory nach sind des Menschens Aktionen und Reaktionen auch nur Zufall und daher Wertlos und wir koennen nicht ueber diese Urteilen. Wenn du aber denkst, dass du urteilen kannst, dann musst du zugeben, dass es auch objektive Werte und Rechte gibt. Die Frage ist dann, wie kann man bitte an Objective Werte gleuben, wenn alles nur Zufall ist. Wie man so schoen sagt: „Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleizeitig tanzen.“

  3. Frozen

    Es gibt keinen Beweis für Gott.
    Jesus hat selbst in der Bibel gesagt „Ihnen wird kein Beweis gegeben werden“

    Es gibt aber sehr wohl Gegenbeweise:

    1.) Der Kreationismus ist absolut notwendig für die Bibel, weil sie in mehreren Stellen z.B. im Römerbrief auf diesen verweist.
    Aber der Kreationismus existiert nicht! Er ist wissenschaftlich widerlegt.

    2.) In der Bibel steht, dass die Pflanzen am 3. Tag aber die Sonne am 4. Tag geschaffen wurde. Jeder reime es sich selbst zusammen!
    Dieses Buch kommt nicht von Gott sondern von Menschen die es damals einfach nicht besser wissen konnten.

    1. ragnar Beitragsautor

      Danke für deinen Kommentar Frozen. Ich arbeite gerade an einem weitern Video, welches sich genau mit deinen Aussagen beschäftigt. Wenn du an einer Antwort interessiert bist, dann schlage ich vor das 6. und 7. Video anzuschauen sobald es hochgeladen ist. Ich werde die dann noch einmal einen Kommentar hier schreiben.

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